SaschaSalamander
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Rund um Bücher

Vorfreude

Hier und da blättere ich in den Verlagsvorschauen oder erfahre von geplanten Projekten. Und wenn ich schon einen Rückblick gemacht habe, dann habe ich heute auch Lust auf eine Vorschau. Hier ein Titel, auf die ich mich im neuen Jahr ganz besonders freue, bunt gemixt in Genre und Autor :-)

Mehrere Titel von David Füleki (div)
einfach genial, wahnsinnig und durchgeknallt *muahaha*

Wie ein Flügelschlag (J Wilke) (Januar)
klingt wieder sehr spannend :-)

Das Skript (A Strobel) (Januar)
klingt wieder nach genialem Mindfuck, wie ich ihn liebe

Retrum (F Miralles) (Januar)
klingt hochspannend *hibbel*

Freaks Squeele (F Maudoux) (Februar)
wurde oft genug verschoben, dürfte langsam endlich einmal erscheinen

Blutflucht (I L Minden) (Februar)
ein neues von Inka, mehr muss ich nicht wissen um es zu lesen ;-)

Die Traumfrau (R Azume) (Februar)
"Nana und Kaoru" gefällt mir sehr, hoffe auf eine neue tolle Serie

Ewig Dein (D Glattauer) (Februar)
das Hörbuch mit Andrea Sawatzki, mmmmh ...

Rebellen der Ewigkeit (G Rübenstrunk) (Februar)
Rübenstrunk soll klasse sein, auf dieses hier bin ich sehr gespannt

Fünf (U Poznanski) (Februar)
Geocaching mal anders ;-)

Sex, Sünde und Zen (B Warner) (März)
Brad Warner hat klasse Bücher. Religion muss nicht immer heilig sein

Eine ewige Sekunde (C Bäumerich) (März)
schon der erste Manga "Snowflake" hatte mir sehr gefallen

Ostfriesenangst (K-P Wolf)
ob für Kinder oder Erwachsene, er schreibt einfach klasse

Mein böses Herz (W Dorn) (Februar)
ein Autor, bei dem ich immer gerne auf Neuerscheinungen achte

Elbenthal-Saga (I Pala) (März)
Urban Fantasy, bin schon sehr gespannt darauf

G.E.N. Bloods 02 - Verhängnisvoll (K Felsing) (April)

Numbers 3 (R Ward) (Mai)
Teil 1 und 2 waren schon klasse, hoffe der dritte ebenso

Sterbenswort (S Langer) (Juli)
bin gespannt, ob es wieder so spannend wird wie "Vater, Mutter, Tod"

Ihr unschuldiges Herz (R Hagen) (September)
ein Krimi, den ich kaum erwarten kann

Wächterschwingen 01 (I L Minden) (September)
auch hier: einfach nur Inka :-)

SaschaSalamander 02.01.2012, 16.21 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Trailer Eisfeuer

                             

SaschaSalamander 12.11.2011, 16.19 | (0/0) Kommentare | PL

Hunde der Welt

Da ich Hunde schon immer geliebt habe, konnte ich bei >BloggDeinBuch< nicht an dem Titel >HUNDE DER WELT< aus dem >Ulmer-Verlag< vorbeigehen. Schon das Cover machte mich neugierig auf den Inhalt. Ich zitiere ausnahmsweise den Klapptentext, da ich bei diesem Bildband keine klassische Inhaltsangabe machen kann wie bei einem Roman.

Seit Jahrtausenden lebt der Hund mit dem Menschen. Er folgte ihm in die entlegensten Winkel der Erde und eignete sich die unterschiedlichsten Fähigkeiten an. Dieser Bildband unternimmt einen Streifzug rund um die Welt und spürt dabei beeindruckende Hunderassen auf. Sloughis in Marokko zum Beispiel, edle Windhunde, die einst Beduinen auf der Falkenjagd begleiteten. Oder Hütehunde in Tibet, die seit je die Nomaden und ihre Herden beschützen.

Das Buch zeigt das Wesen der jeweiligen Rasse und ihre oft exotische Umgebung: die karge Landschaft der Lofoten, wo Lundehunde in den Klippen jagen genauso wie den Dschungel von Papua Neuguinea, wo Dingos um die Dörfer streunen. Nach der Lektüre dieser Reportagen weiß man, dass die enge Bindung zwischen Hund und Mensch ein weltweites Phänomen ist - auch wenn sie sich auf sehr verschiedene Weise äußert.


FOTOS

Das wichtigste bei einem Bildband sind natürlich die Bilder. Ich hatte offen gesagt mit weniger Text gerechnet, war aber umso erfreuter, als ich sah, dass sehr viele Informationen über die einzelnen Hunderassen zu finden sind. Dennoch stehen die Bilder für sich und benötigen im Grunde keiner Worte.

Als ich das Buch aufschlug, sah ich nicht nur Hunde, sondern eine Menge Landschaft, Mensch und Tier, was in mir das Fernweh weckte: ein Zelt in der Tundra Sibiriens, wo eine Mutter und ihr Sohn den Alltag verbringen. Ein prachtvoller Treppenaufgang zu einem Anwesen in Marokko. Eine DoppelseiteLandschaft mit Hütten, Flusslauf und viel Grün in Papua-Neuguinea. Eine Reiterin, welche mit ihrem Pferd über ein Hindernis springt. Ein vollgestopfter Lebensmittelladen in Vietnam. Portraits eines Einwohners des entsprechenden Landes. Spielende Kinder. Weite, Meer, Wüste, Nashörner, Pferde, Rentiere, Schafe. Mal mit, mal ohne Hund.

Den Großteil allerdings machen natürlich die Hunde aus, die entsprechenden Bilder ohne Hunde allerdings zeigen einen Ausschnitt des Alltagslebens und vermitteln einen sehr guten Eindruck davon, wo und wie die Tiere in dem entsprechenden Land leben, mit welchen natürlichen Gegebenheiten sie umgehen müssen, etwa auf einem Baumhaus in West-Papua oder auf den kargen Klippen auf den Lofoten.

Die Fotos sind wunderschön eingefangen, ich könnte mich in dem Buch verlieren, seit ich es habe, blättere ich täglich darin und freue mich an den hübschen Motiven. Die Bilder sind sehr emotional und dürften wohl das Herz eines jeden Hundefreundes höher schlagen lassen. Mal sieht man die Hunde bei der Arbeit in Aktion, mal in der Gruppe gemeinsam beim Tollen, ein andermal mit dem geliebten Menschen, oder auch einfach lässig zwischen einer Menschenansammlung ohne direkten Bezug. Aber, wie gesagt, sie wecken das Fernweh, man sollte gerade nicht zu wehmütig gelaunt sein, wenn man durch die Seiten blättert, sonst verstärkt es das nur (wie mir an diesem Tag leider geschehen, denn die Bilder gehen zumindest für mein Empfinden tatsächlich sehr nahe, sie drücken sehr viel aus und berühren auch ohne Worte).


BERICHTE

Die Berichte sind sehr interessant zu lesen. Ich empfinde HUNDE DER WELT allerdings nicht als "Buch", das ich "lese", sondern ich blättere eher darin. Und wenn mich aktuell ein Bild anspricht, dann lese ich den zugehörigen Text und freue mich über das, was ich neu erfahren habe. Ich genieße das Buch in kleinen Happen, immer wieder.

Ein einzelnes Kapitel ist ungefähr 10 Seiten lang, bestehend aus sehr vielen Bildern und rund dreiseitigen begleitenden Text. Hierin wird die Historie der Hunderassen beschrieben (welchen Zweck erfüllte er damals, welche Geschichten erzählt man sich über ihn) und anschließend die aktuelle Situation (welchen Stellenwert hat er für den Menschen, wie lebt er, welche Aufgaben erfüllt er).

Die Informationen sind sehr unterschiedlich und interessant. Es ist für mich sehr faszinierend, mal einen Blick über den westeuropäischen Tellerrand zu werfen, wo man Hunde als reine Haustiere hält, maximal als Arbeit bekannt für Schafherden, Drogensuche, Katastrophenschutz oder für die Jagd. So bewachen die Hunde in Middle Island zum Beispiel Kolonien von Pinguinen. Lundehunde auf den Lofoten machen Jagd auf Papageientaucher und sind dabei auf den Klippen so kletterfähig wie Gämsen, haben sogar sechs Zehen! In Neuguinea leben die Hunde ganz selbstverständlich zwischen den Menschen, haben jedoch keine Besitzer, sondern sie sind einfach Teil der Gesellschaft. In Marokko gelten Hunde als Unrein, doch eine Rasse, der Sloughi, gilt als edles Tier und genießt einen hohen Status in der Gesellschaft. Und so erfährt man viele kleine spannende Details teils über bekannte Rassen wie den Bernhardiner, Border Collies oder die Welsh Corgies, aber auch über eher bei uns unbekannte Rassen wie den Phu-Quoc-Hund, den Do Khyi, Koochis, Kangals oder andere.

Im Anschluss an die einzelnen Kapitel findet sich ein Anhang, wo die einzelnen Rassen auf fünf Seiten noch einmal knapp zusammengefasst werden.


FAZIT

Ein wunderschöner Bildband, der weniger als Fachbuch über einzelne Rassen gedacht ist sondern vielmehr ein Gefühl beim Leser wecken soll für das Miteinander von Mensch und Hund in anderen Ländern. Es hebt die besonderen Fähigkeiten einzelner Rassen hervor und vermittelt dadurch einen Eindruck von der Vielfalt des Hundes. Die Bilder fangen sehr lebendig den Charakter der einzelnen Tiere ein und berühren den Leser. Ein Buch, das neben einigen ähnlichen Bildbänden einen kleinen Ehrenplatz in meinem Regal bekommt, damit ich immer wieder darin blättern kann. Volle Punktzahl für ein wirklich gelungenes Werk :-)


SaschaSalamander 17.08.2011, 09.34 | (0/0) Kommentare | PL

Gedanken rund um erotische Literatur

In letzter Zeit lese ich ja häufiger Erotik, von Gay über Soft über Hardcore. Ich schreibe positive Rezensionen darüber, und die Meinungen sind geteilt. Es sprechen mich Leute darauf an, die es ähnlich sehen und die genauso wie ich begeistert sind. Und es sprechen mich auch Leute an, die fragen, ob ich das Buch wirklich gut fand.

Ja, wenn ich ein Buch lobe, finde ich es gut. Gefälligkeit ist nicht mein Ding - schenk mir ´n Reziexemplar, ich werd es schon irgendwie anpreisen. Nein, absolut nicht, was mir gefällt, lobe ich, was mir nicht gefällt wird entweder konstruktiv beschrieben oder aber gar nicht rezensiert.

Zwischen den Zeilen höre ich heraus "die Sprache ist doch unter Niveau" oder "der Inhalt ist doch plattes Klischee". Naja, ich denke, Erwartungen sind eine Sache, die andere ist dann auch der Unterhaltungswert. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die behaupten immer nur schick Essen zu gehen. Ja, manchmal geh ich zu McDonalds und freu mich über einen Hamburger. Mir ist klar, dass der Koch im französischen Restaurant über andere Qualifikationen verfügt, aber ich will eben in dem Moment kein Fünfgängemenu, sondern ich will einen unterhaltsamen, erotischen Roman, bei dem ich nicht groß denken muss, der mir gefällt und der leichtverdaulich ist. Bei aller Liebe zu der hohen Kunst, aber Rilke und Heinrich Mann sind einfach nicht erregend, und manchmal mag ich es erregend und heiß statt hochtrabend literarisch.

Ich steh dazu. Und ich bin froh, dass es auf dieser Welt nicht nur Tolstoj, Benn , Kafka, Goethe, Borchert und Böll gibt. Ich liebe gute Literatur. Aber ich liebe auch Unterhaltung. Wenn ich mich nach der Arbeit entspanne, lese ich ganz sicher nicht die Schachtelsätze eines Thomas Mann oder das komplette Kapitel nur über die französische Kanalisation bei Hugo (sosehr ich Mann und Hugo als große Schriftsteller verehre).

Und ein anderes Thema, das ab und zu angesprochen wird, gerade weil ich ja auch härtere Romane lese: "ja, das ist ja nicht mal freiwillig". Ja, in der Tat, es kommt vor, dass auch SM-Thriller über das Ziel hinausschießen. Aber zum einen gibt es den Metakonsens (das heißt, jemand gibt die Einwilligung "Du darfst tun, was Du willst, auch wenn es mir nicht gefällt"). Und zum anderen ist es ein Buch. Ein Buch ist Kopfkino. Ein Buch unterhält mich. Wenn ich die Realität möchte, dann gehe ich ins Schlafzimmer und lebe sie dort aus. Bücher liebe ich deswegen, weil Dinge geschehen, die in der Realität nicht möglich sind.

Eines finde ich erstaunlich: wenn es im Mittelalterroman passiert oder im aktuellen Bestseller, dann ist es okay. Da gehört es dazu. Welcher Bestseller kommt heutzutage noch ohne brutalen Sex oder eine Vergewaltigungsszene aus? Aber da ist es gesellschaftlich akzeptiert, denn es ist ein Krimi oder Thriller, da darf der Autor das. In einem aktuellen Jugenbuch (derzeit hochgelobt) geschieht eine Vergewaltigung, und alle finden das Buch toll, die Heldin tut als sei nichts geschehen. Bei Ayla wird die junge Frau im ersten Band reihenweise vergewaltigt und gedemütigt. In den historischen Romanen ist Vergewaltigung regelmässig zu finden, meist dies der Auslöser für eine ehemals schwache Frau nun stark zu werden und sich gegen die Männer aufzulehnen und ihren eigenen Weg zu gehen. Da ist das okay? Und all die Thriller, ob nun von Reichs, Hoffmann, Hayder, Fadyen, wo man teils wirklich nicht zimperlich mit den Menschen umgeht und die Brutalitäten weit über Vergewaltigung hinausgehen und dafür brutalste Foltermethoden stattfinden, Leute gequält werden. Da ist es spannend, aufregend, da ist es Teil des Buches und ein Pageturner (wobei der Schreibstil meiner Ansicht nach in diesen Romanen oft weit mehr unter der Gürtellinie ist als in so manchem SM-Roman, mich ekeln Autoren wie McFadyen an, mir wird beim Lesen manchmal leicht übel, wenn ich mir die Szenen real vorstelle). Aber wenn in einem Buch, welches explizit als BDSM betitelt ist und in dem statt einer Vergewaltigung ein Metakonsens herrscht, wird dies kritisiert?

Wenn ich mich entscheiden müsste, was ich auf eine einsame Insel mitnehmen müsste. Oder wenn ich bis an mein Lebensende gezwungen wäre nur noch 10 Bücher zu wählen, die mich dann den Rest meines Lebens bereichern müssen. Ja, ich bin ehrlich, da wären keine Erotiktitel dabei. Da würde ich etwas anderes wählen, das nachhaltiger ist. Aber zum Glück bin ich nicht auf einer einsamen Insel, und zum Glück habe ich die freie Auswahl. Und desewgen freue ich mich, dass ich nicht nur hochtrabende Literaturklassiker lesen muss, sondern auch Leichtverdauliches wählen kann.

Ja, es gefällt mir. Und ich genieße es. Ich habe keine Lust, so zu tun, als müsste ich dauernd intellektuell sein. Manchmal bin ich gerne normal und amüsiere mich einfach! :-)

(falls sich einige angesprochen fühlen: neinnein, ich beziehe es auf keine spezielle Diskussion. Sondern es ist ein Thema, das ich im Freundes- und Bekanntenkreis in letzter Zeit mehrfach geführt habe, bezogen auf verschiedene Titel, besprochen mit verschiedenen Personen)

SaschaSalamander 20.07.2011, 16.55 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Laudatio

In letzter Zeit werden Ebookreader immer häufiger. Das Format "Ebook" kenne ich ja schon seit Ewigkeiten, aber am Rechner wollte ich es damals nicht lesen, für mich geeignete Reader gab es nicht. Seit etwa einem Jahr besitze ich einen Kindle (damals noch aus Amerika), seit kurzem gibt es den Kindle auch in Deutschland.

Auf das Gerät einzugehen ist eine Sache, das werde ich demnächst vielleicht einmal machen, mal sehen. Aber momentan habe ich einfach mal das Bedürfnis, über das Thema Ebook vs Printmedium zu reden. Denn manchmal habe ich den Eindruck, dass alte Gewohnheiten falsche Argumente mit sich bringen ...

Weshalb ich diesen Beitrag hier schreibe? Weil ich manchmal das Gefühl habe, dass Leute meine Begeisterung nicht verstehen können. Ich habe ja in meinem Freundeskreis Vielleser, Buchhändler und Leute, die auch sonst mit dem Medium Buch sehr viel arbeiten. Und die meisten sind neugierig, was mein Gerät so alles kann, sagen im Anschluss aber, dass sie sich das niemals kaufen würden, weil ein Buch eben einfach tausendmal besser sei. Mir scheint, sie kämen sich vor wie Verräter, wenn sie einen Ebookreader als praktisch und sinnvoll bezeichnen. Warum? Einen Ebookreader zu besitzen bedeutet ja nicht, auf gedruckte Bücher verzichten zu müssen. Wir haben niemals im Leben eine Ehevertrag abgeschlossen, in welchem wir dem Medium Buch ewige Treue geloben. Wir gehen nicht fremd, wenn wir ein Buch auf dem Monitor lesen. Wir erweitern einfach nur unsere Möglichkeiten!

Ich liebe Bücher. Und ich werde hoffentlich niemals auf Bücher verzichten müssen. Es ist wunderbar, mit den Fingern über die Seiten zu fahren. Hübsch, wenn ein Blickfänger im Regal steht. Der mufflige geliebte Geruch eines Lieblingsbuches, das schon 20 oder mehr Jahre auf dem Buckel hat, abgegriffen und zerfleddert aber geliebt wie am ersten Tag. Beim Lesen kann man sehen "hey, ich bin schon bei einem Drittel", und das optische Sehen dieses gelesenen Drittels ist etwas anderes als ein digitaler Ladebalken. Man muss nicht erst in irgendein Menü klicken, wenn man das Inhaltsverzeichnis lesen will, man kann einfach vor- und zurück. Auch Querlesen ist leichter, wenn man eine Szene sucht, eine bestimmte Szene im Nachhinein im Ebook zu finden ist einfach verdammt schwer. Bücher sind toll!

Aber mal ehrlich, ist das alles? Ist Lesen NUR eine rein auf die greifbaren Sinne bezogene Tätigkeit? Wollen wir den Verstand wirklich komplett außen vor lassen? Das, was über die Augen wahrgenommen wird - das, was in uns Gefühle auslöst beim Lesen - das, was uns bewegt und die Essenz des Buches ist - ist das abhängig von dem Geruch und der Haptik? Sind die Buchstaben und ihre Aussage soviel weniger wert als der Umschlag und der Geruch des Buches? Achten wir bei unseren Mitmenschen ebensosehr auf Äußerlichkeiten wie bei Büchern? Ist das fair? Oder ist es einfach so, dass dies eine liebe Gewohnheit ist, der wir uns aus falscher Tradition verbunden fühlen?

Ich möchte einfach mal ein paar Argumente FÜR Ebooks bringen und Euch erzählen, warum ich begeistert davon bin.

Es gibt viele Ebooks kostenlos oder extrem günstig. So kann man z.B. einen riesigen Teil des Gutenberg - Projektes zu einem der Masse entsprechend supergünstigen Preis erwerben und hat so viele Klassiker, wie man sie niemals im Leben alle lesen kann. Es gibt viele Seiten, die kostenlos Leseproben (z.B. komplette Kurzgeschichten von Anthologien) verschenken als Werbung, ganz ohne Kaufzwang. Es gibt kostenlose Klassiker, die keinem Copyright mehr unterliegen. Sogar bei Amazon kann man für den Kindle kostenlos Ebooks herunterladen. Preislich einfach ein enormer Vorteil, denn selbst der älteste Klassiker kostet als Buch immer noch Geld, selbst wenn er bei Reclam etc noch so günstig sein mag.

Statt der Tageszeitung kann man es digital abonnieren (in Deutschland noch nicht so extrem gut ausgebaut, aber es entwickelt sich bereits sehr schnell vorwärts), ist billiger, spart eine Menge Papier und lässt sich einfach besser lesen als eine ausgebreitete Zeitung, die man eh niemals wieder perfekt zusammengefaltet kriegt am Ende. Wieviel unnützes Papier wird da täglich vergeudet, schadet unserer Umwelt? Wir jammern über die Papierverschwendung von Kassenzetteln und weggeworfenen Notizzetteln und kaufen extra Umweltschutzpapier und verwenden nachfüllbare Füller statt die alten Patronen. Und kaufen täglich die Tageszeitung, die wir dann wegwerfen, nachdem wir eh nur einen geringen Bruchteil gelesen haben, weil uns einzelne Artikel und ganze Rubriken gar nicht interessieren.

Dann das Platzproblem. Ist es nicht schön, wenn man ein Buch behalten kann statt es weggeben zu müssen? Aber wer so viel liest, der hat irgendwann nicht mehr genügend Regale in der Wohnung und muss überlegen, was er behält und was er weitergibt. Und wer soll das beim Umzug alles schleppen? Auf einen Ebookreader passen weit mehr Bücher als in mehrere Zimmer voller Regale.

Im Urlaub hatte ich bisher in der Regel eine komplette Tasche mit Büchern und eine Tasche mit Kleidung. Ist es nicht toll, wenn das komplette Bücherregal in die Handtasche packt? Spart eine Menge Reisegepäck.

Der komplette Herr der Ringe ist in der Handtasche ein bisschen unpraktisch. Ein Ebookreader passt dagegen problemlos in eine kleine Tasche. Auf dem täglichen Weg zur Arbeit ist es für mich schon ein Unterschied, ob ich 1 kg oder 250 g mit mir trage. Außerdem ist es verdammt umständlich, in der U-Bahn das Buch ohne Beschädigung aus der Tasche zu pfriemeln, aufzuschlagen und dann wieder einzupacken ein paar Stationen später. Einen Ebookreader hole ich mit einem Handgriff heraus, klicke ihn in der gleichen Bewegung an, er öffnet sich automatisch an der letztgelesenen Stelle, hat keine eingeknickten Ecken, keinen beschädigten Schutzumschlag.

Ich lese gerne im Liegen. Ein fettes Hardcover geht mir nach wenigen Minuten auf meine Handgelenke (ohne ins Detail zu gehen, meine Handgelenke sind nicht gerade die besten und gesündesten) und schmerzt. So einen Ebookreader kann ich stundenlang in der Hand halten, ohne dass das Gewicht mir die Hand einschlafen lässt oder auf die Gelenke drückt. Manchen ist das egal, aber für mich ist das ein ganz wichtiges Kriterium!

Es gibt Bücher in Großschrift. Gerade für ältere Leute, oder einfach Leute, die lieber entspannter lesen, ist es doch praktisch, wenn man sich die Größe selbst einstellen kann. Manch einer hat es lieber kompakter und wünscht sich kleine Schrift mit mehr Inhalt auf der Seite zum schnelleren (Quer)Lesen. Der andere hat lieber eine große Schrift, welche die Augen schont und abends nach dem langen Tag wesentlich  entspannender ist.

Der Seitenaufbau und die Lesequalität sind bei einem guten Reader (ich will hier nicht speziell Werbung für den Kindle machen, habe auch schon andere gute Firmen gesehen. Auf eine der deutschen Firmen bin ich der Firmenpolitik wegen nicht gut zu sprechen, doch die Qualität deren Ebookreaders ist ähnlich gut) nicht wirklich länger als beim Umblättern eines Buches, es ist einfach Gewöhnungssache, dass das Bild halt verschwimmt und sich neu aufbaut statt gewendet zu werden. Na und?

Und wer sagt "das spiegelt aber bei Licht oder Schrägsicht" denkt an Monitore. Viele moderne Reader allerdings haben eine E-Ink-Technologie, die aussieht wie gedrucktes Papier. Ein solcher Reader spiegelt beim Lesen nicht mehr oder weniger als ein normales Buch, alles andere ist ein Vorurteil der Leute, die solch ein Gerät nicht kennen aber prinzipiell ablehnen.

Wenn man in einem Buch etwas markiert, hat man Striche, Schrift, Notizen. Zettel gehen verloren, und im Buch selbst zu schreiben tut vielen Leuten weh. Ich mag keine Eselsohren, Kugelschreibernotizen. In einem modernen Lesegerät kann man überall Notizen anbringen, Lesezeichen setzen (diese sehen aus wie Eselsohren, nette Idee). Und entfernen. Man muss kein Buch "entweihen", man fügt einfach digitale Notizen in ein digitales Medium.

Batterie - in diesem Fall kann ich nicht für andere Geräte sprechen, nur für meines. Aber wer Angst hat, dass er unterwegs plötzlich ohne Saft dasteht: das wird nicht einmal mir passieren (obwohl ich einmal bei einem längeren Arzttermin im Wartezimmer einen kompletten Isau gelesen habe!). Ich habe stellenweise schon zwei bis drei Bücher (von der Dicke der aktuellen Regionalromane) gelesen, bevor ich neu aufladen muss. Wenn der Balken sich also dem Ende neigt, ist noch genügend Zeit, nachzuladen, bevor es tatsächlich dunkel wird auf dem Display.

Was den Geruch betrifft - mal ehrlich: wer sitzt schon in der U-Bahn und schnuppert begeistert an einem Buch, bevor er es aufschlägt und darin liest? Ich würde die Leute ehrlich gesagt blöd angucken, wenn einer in der Bahn sein Buch herauszieht, daran schnuppert, mit den Fingern über die Seiten fährt, einen verklärten Blick aufsetzt und dann mit halbgeschlossenen Augen träumend und von den Sinnen berauscht den Finger auf das Papier legt und die erste Seite aufschlägt. Klar, daheim ist ein originales Buch schöner, aber unterwegs? Und sind die einzelnen Vorteile wie zum Beispiel kostenlose Produkte, vergünstigte Preise (da keine Material- und Lager- und Händlerkosten), geringeres Gewicht, nicht störende Notizen, wechselnde Schriftgröße, Platzersparnis etc nicht einfach toll?

Wenn man also sosehr für das Medium Buch und gegen den Reader argumentiert - ist der Inhalt so viel weniger wert als die äußeren Merkmale eines Buches?  Täten wir dem Produkt nicht unrecht, wenn wir die Verpackung als Wichtiger erachten denn das Innere? Seien wir ehrlich: wenn bei unserer Lieblingsserie plötzlich bei der neuen Staffel ein Sprecher oder der Titelsong wechselt, sind wir enttäuscht, weil der alte soviel besser war. Aber bald gewöhnen wir uns daran, und wenn wir dann einen alten Serienteil wieder sehen, sind wir erstaunt, warum wir das alte so gut und das neue so schlecht fanden. So ist es in vielen Dingen :-)

Niemals möchte ich auf Bücher verzichten müssen. Aber auf meinen Kindle auch nicht. Er hat mir Möglichkeiten eröffnet, die ich mit Büchern nicht hatte, und für diese Neuerung bin ich sehr dankbar.

SaschaSalamander 21.05.2011, 20.01 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Äußerlichkeiten

Bei Filmen finde ich es immer extrem spannend, wie unterschiedlich die Cover sind. Bei Bücher hat jedes Land sein eigenes Cover, okay, aber dieses ist dann auch weitgehend fest. Bei Filmen dagegen wird ein riesiger Hype um die Plakate gemacht. Und ich habe auch schon Umfragen mitgemacht im Internet (gibt ja Umfrageportale, wo man Punkte sammeln und Gutscheine erhalten kann), wo es allein um verschiedene Plakate für einen Film ging.

Nun gut, ein Buch basiert auf Inhalt und Text, da sind die Bilder nicht so wichtig, der Leser möchte sich eigene Gedanken machen. Ein Film basiert auf Bildern und soll den Zuschauer reizen. Allein das Plakat soll den Zuschauer ins Kino treiben.

Aber ist das bei Büchern nicht genauso? Ich denke zum Beispiel an >DAS HANDBUCH FÜR DETEKTIVE< von Jedediah Berry. Das sah ich und wusste sofort "muss ich haben", noch bevor ich wusste, worum es ging. Einfach weil das Cover mich berührte und zu rufen schien. Als ich später das englische Original dazu sah, war ich erschrocken. Das sah ja eklig aus, nicht die warmen, weichen Farben des deutschen Buches, sondern statt dessen ein ekliges aufgerissenes Auge, ich mag keine Augen auf Covern, in Filmen etc.

Einzige Ausnahme bei Büchern sind Jugend- und Erwachsenenversionen. Etwa Harry Potter bekam ja extra eine Ausgabe für Erwachsene. Vielleicht wollte man es doppelt vermarkten. Vielleicht stellte man einfach fest, dass Erwachsene nicht auf Jugendbücher zurückgreifen, sodass auch erwachsene Wenigleser zum Kauf animiert wurden, was einerseits miese Vermarktung ist, andererseits will man ja Geschäft machen (würde ich als Händler auch), und Bedarf schien zu bestehen, warum nicht die Bedürfnisse der erwachsenen Leser erfüllen?

Wie ich darauf komme? Ich habe heute zwei Filme gesehen und überlege zu rezensieren. CJ7 und THE HOLE, mal sehen, ob ich Lust habe, etwas zu tippen. Und in beiden Fällen fand ich sehr viele verschiedene Cover und Plakate und überlegte, welche für mein Empfinden am besten den Inhalt des Filmes wiedergeben. Gerade hier fiel mir mal wieder auf, wie unterschiedlich es wirken kann und wie man einen Film mal gruslig, mal lustig, mal spannend wirken lassen kann allein durch die Atmosphäre eines Plakates ...

egal, mir ist der Inhalt noch immer sehr viel wichtiger. Ich will nicht behaupten, dass Cover mich abschrecken oder anziehen, aber es passiert ab und zu eben doch. Von daher fände ich es nett, wenn Bücher ebenso wie Filme mehr Cover hätten, nicht nur Adult- und Teen-Version oder verschiedene Länderausgaben. Könnte man vielleicht bei Hardcovern realisieren, indem man die Schutzhüllen doppelseitig bedruckt? Oder Special-Ausgaben wie bei Filmen (Bonus, Limited, Special Box etc). Klar teurer Schnickschnack, aber für Fans wäre das eine tolle Sache, ich fände es prima, und von meinen Lieblingswerken würde ich möglicherweise sogar eine andere Version kaufen, wenn ich diese hübscher finde :-)

berry_detektive_1.jpg 

SaschaSalamander 05.05.2011, 09.11 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Ayla und die Fortsetzungen

auel_6_1.jpgAls ich damals zur Schule ging, erzählte ein Lehrer begeistert von den Ayla-Büchern. Und neugierig wie ich war, musste ich sie sofort lesen. Sie stehen inzwischen sogar alle fünf in meinem Regal. Teils, weil ich so begeistert war, teils aus einem Stück Nostalgie heraus. Ich weiß nicht, ob mich die Bücher heute noch genauso begeistern würden, aber ich glaube, dass ja. Der Schreibstil war sehr angenehm, und die Geschichte um die Höhlenfrau ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben, zumindest in groben Zügen der ersten zwei Bände. Ich empfand sie als spannend und teilweise auch sehr lehrreich, das Thema der frühen Menschheit hat mich schon immer fasziniert.

Und ich erinnere mich, dass sie neben den Säulen der Erde zu den ersten Büchern gehörten, in denen ich mit Erotik bzw Sexualität konfrontiert wurde, erinnere mich noch recht deutlich an einige Szenen des Buches und an die Beschreibung von Jondalars extraüberriesenmegagroßen Gemächts und seine Wirkung auf Frauen *lol* (schon damals fand ich das irgendwie dann doch albern, auch wenn ich damals selbst noch nichts mit Sex am Hut hatte in diesem Alter. Hat sich bis heute nicht geändert, wenn ich Erotik lese, muss bei solchen Beschreibungen immer noch lachen). Wobei ich vermute, die Episode mit den von Frauen dominierten Männern würde ich heute dann doch mit anderen Augen lesen ;-)

Als ich anfing, gab es bereits drei Bände, die ersten zwei gefielen mir am besten, der dritte war ganz nett aber konnte für mich nicht mithalten. Einige Jahre später erschien dann sogar ein vierter, und noch später ein fünfter Band. Die habe ich auch gelesen, weil sie irgendwie dazugehörten und ich noch immer begeistert war von den ersten zwei bzw drei Bänden. Allerdings war ich dann enttäuscht, die Bücher konnten für meinen Geschmack nicht mehr mithalten. Vielleicht war ich übersättigt von dem Thema, vielleicht hatte die Autorin auch einfach nachgelassen?

Inzwischen ist der sechste Teil erschienen, wow. Die Bücher sind ja richtige Wälzer, mit denen man jemanden regelrecht erschlagen könnte. Als Hardcover kaufe ich es sicher nicht, vielleicht hole ich es mir als Ebook oder leihe es später irgendwann einmal aus. Neugierig bin ich schon, aber ich habe die Befürchtung, dass ich wieder enttäuscht werden könnte, ebenso wie nach dem letzten Band.

Habt Ihr die Bücher gelesen? Wie haben sie Euch gefallen? Werdet Ihr das neueste Buch auch lesen?

SaschaSalamander 26.04.2011, 09.44 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Erzählform 2.0

zuiker_level26_1.jpgHeute oder in den nächsten Tagen fange ich "Level 26" an. Wirklich scharf drauf bin ich nicht, denn ich habe die Befürchtung, dass es ein Buch ist, das allein auf Schock und Ekel setzt. Es handelt ja sogar davon, dass es einen Serienkiller gibt, der brutaler, gefährlich und grausamer ist als alle anderen, denn "normale" brutale Serienkiller werden eingestuft von 1 bis 25, und für diesen wurde neu die 26 hinzugefügt, weil er alles übersteigt.

Warum ich das Buch trotzdem lesen werde ist die Verbindung von Buch und Internet. "Erzählform 2.0" nennt der Autor das, und ich möchte ja gerne auf dem Laufenden bleiben. Ich bin schon sehr gepannt, ob ich mir das auch für andere Bücher vorstellen kann, ob die Clips im Internet das Buch tatsächlich lebendiger und besser machen, oder ob es nur ein Hype ist.

Eigentlich bin ich ja jemand, der beim Lesen gerne eigene Gedanken hat, dazu brauche ich keinen Film. Auch keine Videorezension, keinen Buchtrailer. Aber es kann ja sein, dass dieses Buch mich trotzdem überzeugt. Bin ja nicht so ;-)

Einzig, was ich etwas problematisch finde: ich lese gerne im Bücherzimmer, auf meinen Sessel gekuschelt, Füße hochgelegt, neben mir eine Tasse Tee, und da lese ich dann auch mal ein paar hundert Seiten, wenn mir danach ist. Der Computer steht eine Etage höher, ich muss erst mal durch die ganze Wohnung laufen, die Treppen hoch, um die Ecke rum, um an den Computer zu gelangen. Aber oben am Computer ist es nicht bequem, da mümmele ich mich beim Lesen nicht so ein, dass ich die Welt um mich herum vergesse, das macht keinen Spaß.

Entweder, ich lese das Buch unten auf meinem gemütlichen Sessel und hüpfe alle paar Minuten (15 Seiten hat man ja flink durch, bis der nächste Link kommt) rauf an den Rechner. Oder ich lese oben am Rechner, damit ich die Videos immer parat habe, aber dafür kann ich beim Lesen nicht abschalten, sondern ich hocke dann unbequem am Arbeitstisch.

Wie würdet Ihr das machen? Was haltet Ihr von der Idee "Erzählform 2.0" an sich?

SaschaSalamander 21.04.2011, 08.35 | (0/0) Kommentare | PL

Hörbuch vs Roman

Die Entscheidung ist oft wirklich nicht leicht. Und das Ärgerliche ist, dass man oft im Nachhinein klüger ist und sich denkt "hätte ich bloß das Hörbuch gehört" oder "schade, der Roman wäre bestimmt besser gewesen".

Ich liebe beides. Mir ist aber auch klar, dass beide Medien ihre Vor- und Nachteile haben. Aktuell höre ich gerade den MENSCHENMACHER und muss in verschiedenen Rezensionen nun sehen, dass elementare Szenen im Hörbuch fehlen. Sie tragen zwar nicht zum Verständnis bei und können somit gut weggelassen werden, jedoch sind sie eine wichtige Säule für die Empathie zu den Figuren und die Grausamkeit der Situation damals.

Wonach entscheidet Ihr, ob Ihr lieber die CD oder das Papier nehmt?

Ich entscheide nach mehreren Varianten. Zum einen natürlich: was die Bibliothek nicht hat, kann ich nicht vorbestellen, und zum Kaufen wäre mir ein Hörbuch zu teuer. Also heißt es den Roman aus der Bib oder von Freunden leihen oder selbst kaufen, wenn ich das Hörbuch dort nicht kriege.

Und zum anderen: wie wichtig ist mir das Buch? Wenn ich das Gefühl habe, dass ein Buch für mich inhaltlich persönlich bedeutsam sein könnte, dann will ich es lesen. Ja kein Wort verpassen. Wenn ich es einfach hören will um mitzureden, dann höre ich es lieber, dies sind meistens Krimis (z.B. Beckett, McFadyen, Fitzek, Strobel, Dorn, Katzenbacher und Co).

Und dann gibt es natürlich Bücher, die sich als Hörbuch einfach toll machen. Klar, ein Mailwechsel, Briefwechsel, viele Notizzettel, ein Chatroman, sowas ist mit verteilten Stimmen einfach viel besser.

Leider ist die Wahl nicht immer perfekt. Und so kommt es, dass ich mir im Nachhinein denke, dass ich besser zum anderen Medium gegriffen hätte. Aber, so ist es eben ;-)

SaschaSalamander 07.03.2011, 15.52 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Von Beruf Autor

Der häufigste Beruf männlicher Protagonisten in Horrorromanen? Eindeutig Autor! Ich weiß nicht warum, aber in Horrorromanen sind unglaublich viele Schriftsteller zu finden. Und nicht in allen, aber in vielen davon, spielt auch ein neubezogenes Haus eine Rolle (oder wie in Shining ein Hotel).

Bentley Little - Furcht (Haus)
Marco Callari - Geister (Haus)
Stephen King - Stark
Stephen King - Sie (Misery)
Stephen King - ES
Stephen King - Tommyknockers
Stephen King - Shining (Hotel)
Akif Pirincci - Die Damalstür (Haus)

das sind Titel, die mir auf Anhieb einfallen. Natürlich gibt es noch sehr viel mehr. Ich habe noch zwei Filme im Hinterkopf, deren Titel mir aber gerade nicht einfallen will, ...

sind Autoren spannendere Protagonisten? Fällt einem Schriftsteller nur wenig ein, was man außer Schreiben noch arbeiten könnte? Legen die Schreiberlinge soviel von sich selbst in die Hauptfiguren, dass sie sogar ihren Beruf einfließen lassen in die ihnen nächste Figur?

Ebenfalls interessant: mir fällt nur ein einziger Film ein, in welchem eine Frau als Schriftstellerin arbeitet, nämlich "Stranger than Fiction".

Kennt Ihr noch mehr Bücher, in denen Autoren eine Hauptrolle spielen? Ja vielleicht sogar eine Frau? Muss auch nicht dem Horrorgenre entspringen

SaschaSalamander 07.12.2010, 09.49 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL



 






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