SaschaSalamander
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Rund um Bücher

Tribute von Panem Hunger Games

collins_hungergames02_1.jpgIch habe den zweiten Teil der "Hunger Games" (Tribute von Panem) fast beendet. Den dritten Teil werde ich direkt im Anschluss verschlingen. Als ich das in die Finger bekam, ahnte ich nicht, welcher Hype um diese Bücher gemacht wird. Inzwischen lese ich, dass  sogar eine Verfilmung geplant ist. Es gibt Schlüsselanhänger, Broschen, Schmuckstücke etc mit dem Symbol des Widerstands. Ich will nicht wissen, was später noch alles folgen wird.

Ja, ich bin sehr begeistert. Aber ich hoffe, dass es nicht zusehr kommerzialisiert werden wird. Wenn ich an die Bücher um Bella und Edward denke, graust es mich. Ich mochte die Bücher sehr, doch die Verfilmung fand ich dann arg daneben, und der Hype wurde immer schlimmer. Besonders schlimm finde ich, dass unzählige Jugendbücher mit auch nur minimaler Ähnlichkeit (z.B. eine Liebesgeschichte irgendwo am Rande oder ein klitzeklein wenig Mystik oder Fantasy) ein ähnliches Cover bekommen, nämlich ein Frauengesicht und Pflanzen, möglichst in sanften Farben, die Schrift hübsch geschwungen. Das sehe ich ständig auf neuen Covern, und es ärgert mich. Weil es aussieht, als hätten die Leute keine eigenen kreativen Ideen mehr. Da ist es auch egal, ob das Cover etwas mit dem Buch zu tun hat, Hauptsache die richtige Zielgruppe wird angesprochen.

So sind der originale Titel (Hungerspiele) und das originale Cover hervorragend. Auf dem ersten Titelbild sieht man die Brosche mit dem Vogel, ein Geschenk für die Protagonistin, ein Glücksbringer. Im zweiten Band wird dieser Vogel für Rebellen zum Symbol des Widerstandes, und der Vogel ist nicht mehr im Kreis (der Brosche) sondern davor. Im dritten Band geht es drunter und drüber, wird der Widerstand nicht mehr im Untergrund praktiziert sondern richtig, da ist der Kreis gesprengt und der Vogel fliegt frei davor. Wow, so simpel dargestellt und doch so symbolisch, hübsch, bedeutsam. Im Deutschen einfach nur im ersten Band ein Frauengesicht hinter grünen Blättern, im zweiten Band ein Frauengesicht hinter roten Blättern. Mag ja sein, dass die Protagonistin durch den Wald hüpft, aber der Widerstand ist das eigentliche Thema des Buches, nicht das niedliche Gesichtchen und der Wald.

Oh mann, wie gesagt, ich mag keinen Hype. Aber dieses Buch ist es wert. Ich ahnte beim ersten Lesen nichts davon, und völlig unvoreingenommen las ich es, wusste im Grunde nicht einmal, worum es geht (das mach ich ja gerne: völlig ohne Vorahnung einen Titel in die Hand nehmen und mich überraschen lassen). Es bewegt mich, es reißt mich mit, ich kann es nicht weglegen, noch Tage danach hat das Buch mich beschäftigt. Und der zweite Teil umso mehr!

Besonders großartig finde ich, wie komplex die Geschichte angelegt ist. Es ist keine Fortsetzungsreihe, die einfach nur kommerziell weitergeführt wird (wie ich anfangs dachte), sondern es ist eine Geschichte, die tatsächlich so weit angelegt ist. Die Welt ist faszinierend, die politischen Hintergründe sind extrem komplex und doch so simpel geschildert, dass es tatsächlich für Jugendliche gerecht ist. Eine Szene hat mich besonders geschockt (die Präsentation des Brautkleides am Vorabend der Spiele), ich wollte meinem Schatz davon erzählen. Und brach wieder ab. Denn dazu hätte ich so viele Dinge erklären müssen, und um diese verständlich zu machen, hätte ich weiter erklären müssen, ich hätte die halbe bestehende Welt schildern müssen, um zu erklären, warum ich die Szene so grausam fand. Dieses Buch ist so voll von Emotionen, dass es nicht wirklich in ein paar Sätze passt. Dieses Buch schildert eine Welt und eine Situation, die nur als Ganzes wirkt. Der erste Teil war nur ein Auftakt für das, was noch folgen wird (vermute ich, denn es liegt noch viel vor mir), so wie bei Harry Potter die ersten zwei, drei Bände eben nettes Geplänkel waren, bevor es dann richtig ernst wurde.

Ich lese viel. Und ergo passiert es oft, dass ein Buch mich bewegt oder aufwühlt. Aber so intensiv wie dieses schon lange nicht mehr. Hut ab vor der Autorin, die wirklich einen Ausnahmetitel geschaffen hat!

Nun, ich bin gespannt, wie es weitergeht. Sowohl mit dem Buch (bald hab ich es beendet *snief*) als auch mit der Vermarktung ...

SaschaSalamander 11.10.2010, 09.02 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Sookie Stackhouse

Ausnahmsweise bitte ich einmal um Spoiler. Hat jemand die Bücher von Charlaine Harris um die Kellnerin Sookie Stackhouse weiter als Band 2 gelesen? Irgendwann einmal werde ich sie vielleicht lesen, aber momentan bin ich von Vampiren einfach übersättigt, ich werde in ein paar neue hineinschnuppern, aber mich in eine Serie vertiefen werde ich derzeit nur ungern.

Aber ich willwillwill unbedingt wissen, was los ist. Klar, die besonderen Fähigkeiten von Sookie sind bekannt, aber es ist bestimmt noch mehr, oder? Was ist mit ihr? Woher kommen diese Kräfte? Ist sie ebenfalls ein übernatürliches Wesen, und wenn ja welches?

Ich freue mich über eine Nachricht via Kontaktformular oder Mail. Ein Spoiler offen lesbar für alle im Kommentar muss ja nicht sein, das wäre unfair ;-)

SaschaSalamander 29.05.2010, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

Vampirhype

Keinen eigenen Beitrag zu den jeweiligen Romanen "Geliebte der Nacht" oder "Nachtjagd". Sondern eher eine allgemeine Stellungnahme zu dem momentanen Vampirhype. Ich liebe Vampire, das dürften meine Leser wissen. Auch Gestaltwandler und allerlei anderes Getier, welches sich in Fantasywelten tummelt. Düster, erotisch, lustig, mal für Kinder, mal für Erwachsene, Jugendliche, Vampirkönigin oder dunkelster Nachtmahrabschaum, traditionell im Sinne Bram Stokers oder auch völlig modern mit Außerirdischen, Kunstblut und sonstigen Theorien, eben in allen Varianten.

Früher bin ich in meinen Fantasybuchladen und habe dort die Neuerscheinungen durchgesehen und mich dann für ein Buch oder mehrere entschieden. Inzwischen stehe ich im Laden und rolle genervt mit den Augen. Jeden Monat unzählige neue Titel, man hat keinerlei Überblick mehr. Wäre schön, wenn es lauter tolle Sachen wären. Aber es ist zu einem großen Teil nur noch Schund, der auf der Welle mitreiten will. Und die Leute kaufen es und sind begeistert, einfach weil Vampir draufsteht, weil es gerade modern ist, und weil man ja als sonst eher Wenigleser sonst kaum Vergleichswerte hat und einfach mal sagt "das Beste, was ich bisher gelesen habe".

Habe ich bis vor einiger Zeit noch jedes Buch gelesen, das mir aus diesem Genre in die Finger kam, greife ich inzwischen nur noch in Ausnahmefällen zu: bei den Büchern, die immer wieder als Vergleichswerte auftauchen ("nicht so gut wie ..." oder ähnliche Kommentare). Stephenie Meyer (romantisch) war so ein Fall, Sookie Stackhouse (mystisch), Mary Janice Davidson (witzig). Aktueller dann nun Lara Adrian und J R Ward.

Lara Adrian habe ich auf Deutsch gehört, und ich war extrem enttäuscht. Bilige Pornographie verpackt in eine Vampirgeschichte. Nicht mal wirklich erotisch. Ich kann verstehen, wem es gefällt, der Reiz der Serie ist nachvollziehbar, denn es ist ungewöhnlich und anders, die Charaktere sind sehr interessant. Aber die Sprache hat mich abgestoßen (ich habe nichts dagegen, wenn es härter wird, aber ich halte "hart" und "vulgär" für zwei verschiedene Paar Schuhe, und es ist einfach nicht mein Ding).

Als ich J R Ward hörte, war ich extrem erstaunt: hatte ich das nicht gerade eben gehört? Ich habe dann ein wenig recherchiert und gesehen, dass Ward zuerst da war. Aha, da hat Adrian wohl gehörig abgekupfert und wollte sich ein wenig am Kuchen der Vampirromane bedienen. Sehr schön, Plagiat kann man ihr kaum vorwerfen, dazu hat sie dann doch genug eigenes eingemischt oder selbst verändert, aber die Parallelen sind einfach ZU auffällig, als dass es Zufall sein könnte.

J R Ward schreibt dann schon angenehmer. Immer noch vulgär, immer noch sehr platt (Frau weiß von nichts, plötzlich taucht ein Vampir auf und eröffnet ihr dass sie eine ganz besondere Auserwählte ist, und natürlich verliebt sie sich in den Anführer, dann gibt es ein paar Konflikte, und am Ende sind alle happy und sexuell befriedigt). Aber dennoch etwas ausgefeilter und ansprechender als Adrian. Die Idee um die Hintergründe der Vampire und ihre Existenz ist sehr gut ausgearbeitet, und von Serienband zu Serienband wird es immer komplexer erklärt.

Offen gesagt reizt mich der Schreibstil und die Handlung an sich wenig, doch die Hintergrundgeschichte um die Bruderschaft der Black Dagger ist wirklich spannend, und ich werde mir auf jeden Fall weitere Bände in der Bibliothek besorgen, um den weiteren Verlauf meines bisherigen Lieblingscharakteres weiterzuverfolgen und zu sehen, wie die Organisation sich entwickelt.

Aber ich werde es beim Buch oder Hörbuch (was ich zuerst ergattern kann) von Bib oder Freunden) belassen, denn kaufen werde ich es auf keinen Fall. Ich finde die Vermarktung von Black Dagger wirklich schlimm! Das originale Buch (ein einzelner Band) wird in Deutschland als zwei Bände verkauft! Wer sich das erste Buch kauft, wird völlig entgeistert feststellen, dass das überteuerte Geld (8 Euro für gerade mal 270 Seiten) nur die Hälfte war und man nun auch noch ein zweites buch kaufen muss, wenn man die ganze Geschichten lesen will! 16 Euro für ein Buch, das eigentlich locker als ein normales Paperback verlegt werden könnte (meinetwegen auch für 10 Euro, da etwas dicker) ist wirklich dreist. Tja, es ist modern, die Leute kaufen es, bei Tauschticket erhält man astronomische Ticketanzahlen dafür, jeder will es haben, warum sollte der Verlag da Potential verschenken? Nee, das ist eine Einstellung, die ich nicht mag.

Ansonsten werde ich weiterhin natürlich regelmässig den Markt verfolgen und sehen, was hier und da veröffentlicht wird. Ich muss ja schließlich auf dem Laufenden bleiben, wenn mal wieder ein kleines Meisterwerk darunter zu finden ist ;-)

Und Fans von Adrian oder Ward mögen mir nun bitte nicht auf die Füße treten: das ist hier meine persönliche Meinung. Und ich kann ja, wie gesagt, auch den Reiz dieser Bücher verstehen. Ich selbst würde zwar, müsste ich meine Favoriten benennen, andere Bücher empfehlen, aber es wäre ja langweilig, wenn es nicht manchmal spannende Diskussionen mit unterschiedlichen Meinungen gäbe *g* ...

SaschaSalamander 14.05.2010, 19.55 | (0/0) Kommentare | PL

Darkle dreaming dunkle Dämonen Dexter

Die Serie "Dexter" ist ja inzwischen bekannt. Meiner Ansicht nach einer DER Serien im TV. Für mich eigentlich DIE Serie überhaupt. Ich mag diesen kleinen Psychopathen, der so süß und schüchtern im Alltag daherkommt. Ich mag auch schon den Vorspann.

Und es gibt ja Bücher dazu. Schande über mich, aber ich habe bisher nur die Serie gesehen, niemals die Bücher gelesen.

Kennt jemand von Euch die Bücher? Und wenn ja, lohnen sie sich? Sind sie besser als die Serie, kann man die Serie wirklich toppen? Sind die Hörbücher gekürzt? Die Romane haben nur sehr wenige Seiten, wie kann man daraus nur eine so lange Serie machen? Sind die Sprecher der Hörbücher gut? Sollte man es auf Englisch lesen, oder sind die Übersetzungen der einzelnen Romane gut geworden?

Ich will die Bücher schon seit Monaten lesen, aber ich kann mich nicht entscheiden, ob ich deutsch, englisch, Roman oder Hörbuch zu mir nehmen soll! Ich verzweifle daran ... bitte erlöst mich mit einem guten Rat ;-)

SaschaSalamander 19.12.2009, 20.04 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Deutschland mal anders

Ich mag Asia-Filme. Neinnein, nicht Bollywood, das ist nicht mein Ding, das meine ich nicht. Aber dafür koreanische, japanische, thailändische, chinesische Filme. Ich mag den Ausdruck, die Bilder, die Symbolik, die Geschichten und Inhalte. Und so, wie viele von uns sich für Japan etc interessieren, so groß ist auch die Faszination anderer Ländern am Deutschen. Gerade in diesen Filmen (und Mangas / Animes) strotz es häufig nur so von deutschen Namen, Ausländern aus Deutschland, klassischer Musik, Literatur und landestypischen Inhalten. Es tut gut zu sehen, dass wir nicht immer nur "die Bösen" sind wie in den typischen amerikanischen Filmen, sondern es auch Länder gibt, die in uns etwas Gutes sehen ... es tut gut zu sehen, dass mit Deutschland nicht nur Soldaten assoziiert werden, die die Hacken zusammenschlagen, dass man damit keinen Befehlston assoziiert, und dass es nicht nur mit Pünktlichkeit, Spießigkeit und Pedanterie gleichgesetzt wird ;-)

SaschaSalamander 28.09.2009, 15.57 | (0/0) Kommentare | PL

Offenbarung 23 alt vs neu

Eine meiner TOP Hörspiel-Serien. Offenbarung 23. Kann ich nicht genug von kriegen. Klar ist es alles reine Fiktion, aber alles in allem absolut spannend. Großartige Sprecher, hervorragende Story, nettes Drumrum. Verschwörungstheorie in ganz großem Stil, ausgelegt auf den bekannten und (angeblich) verstorbenen Hacker Tron. Hindenburg, Titanic, deutscher Mauerfall, krebserregende Stoffe in Sonnencreme, die Illuminaten, Jack the Ripper, alte und neue Geschichten, so spannend inszeniert wie kaum etwas anderes.

Und was passiert, Ian Gaspard (der Autor, ob nun Einhandliteraturautor unter Pseudonym oder Realname, es ist mir egal, er hat eine geniale Schreibe zumindest in dieser Serie, und ich finde Offenbarung 23 großartig) und Lübbe (der Verlag) kriegen sich überkreuz. Und das Ergebnis: wir Hörer dürfen drunter leiden. Auf 52 Folgen war Offenbarung 23 ausgelegt, und nach 29 Folgen war Schluss. Jetzt macht der Verlag ohne Herrn Gaspard weiter. Seine Story wird von fremden Leuten weitergesponnen.

Ich habe jetzt mal reingehört, nur ein paar Tracks, und ich werde es irgendwann anders hören. Nebenbei, wenn ich was habe, das mich ablenkt. Denn ich glaube, so ganz ohne alles kann ich mir das nicht antun. Es tut mir einfach nur leid., was ich bisher gehört habe. Die Namen wurden grauenvoll verschandelt, die Handlung ist wirklich albern, die Dialoge sind grausig, und auch sonst hat es überhaupt nichts mehr mit der alten Serie zu tun. Mag ja sein, dass es nett ist und als eigene Serie gefällt (mir nicht, aber jedem wie er mag), aber als Fortsetzung von Offenbarung 23 ist es eine gnadenlose Zumutung. Der Verlag hat sich damit nicht wirklich etwas Gutes getan!

Gerne gebe ich zu, dass die alte Serie auch Schwächen hatte. Vor allem die letzten Folgen waren manchmal ... naja ... ach, egal, es ist Fiktion, es machte Spaß, es gehörte zusammen, es hatte Hand und Fuß. Auch, wenn es manchmal etwas skurril wurde gegen Ende. Aber trotzdem kein Vergleich, ...

Eine Rezi, die genauer beschreibt, was in den alten und neuen Folgen geschieht, und in der vielleicht nähere Hintergründe zu Gaspard und Lübbe beleuchtet werden - die spare ich mir. Ich warte ab und bin gespannt. Im Moment jedenfalls bin ich einfach nur enttäuscht ... ich finde, sie hätten diese Teile als neue Serie auf den Markt bringen sollen. Aber unter diesen Bedingungen eine Pseudo-Fortsetzung zu verkaufen, nur, um aus dem guten Namen der Serie ordentlich Kohle zu scheffeln - das ist eine Frechheit. Und ich bin sicher, Lübbe wird es an den Einnahmen sehr, sehr deutlich spüren. Diese Serie wird ihnen kaum noch jemand kaufen ... Fans lassen sich nicht für dumm verkaufen!

SaschaSalamander 08.06.2009, 10.47 | (4/3) Kommentare (RSS) | PL

Noch einmal die Legenden um Phantasien

ende_unendlich.jpg Nachdem ich in der Rezension für Freitag (hach, Vorbloggen ist praktisch!) einen Verweis auf die "Legenden um Phantasien" linkte, möchte ich das zum Anlass nehmen, dies einfach noch einmal in einem gesonderten Beitrag zu tun.

Mein Name Sara Salamander ist eine Hommage an Michael Ende und seine "unendliche Geschichte". Ich suchte einen Namen, welcher für mich ein wenig magisch klingt, welcher mich an Bücher denken und in ferne Fantasiewelten reisen lässt. Ob dies anderen Lesern beim Klang des Namens ebenso geht, vermag ich natürlich nicht zu beurteilen, doch für mich schwingt ein Hauch Zauber in dem Namen. Und als ich begann, diesen Blog hier aufzubauen, da waren gerade einzelne >"Legenden um Phantasien"< erschienen. Spin-Offs zeitgenössischer deutscher Autoren aus unterschiedlichen Genres zu diesem einzigartigen Werk.

Ich möchte sie hier einfach noch einmal kurz ansprechen und auf diese Bücher verweisen. Weil es schon so lange her ist, dass ich die Beiträge schrieb, und ich vermute, viele neuere Leser werden sich nicht bis so weit im Archiv nach hinten wühlen. Wäre schade um diese kleinen Perlen ...

Und natürlich komme ich nicht umhin, auf die wunderschönen Cover zu verweisen, welche mich zum Design dieses Blogs animierten ... ein steinernes Tor, Übergang in fremde Welten ... wie die Tore auf den Covern dem Leser Zutritt in die Welten Phantasiens ermöglichen, so soll mein Tor hier die Leser in die Welt der Bücher entführen ...


Wolfram Fleischhauer -
>Die Verschwörung der Engel<
Der Autor von "das Buch in dem die Welt verschwand" schrieb einen wirklich fantasiereichen und bezaubernden Roman über die Entstehung des Nichts, über die Dualität Phantasiens und unserer Welt. Eines meiner liebsten Bücher dieser Reihe.


Da Bemmann und Ende leider bereits verstorben sind, :( ist Ralf Isau in meinen Augen der beste lebende deutsche Autor, vor allem seine Reihe "Kreis der Dämmerung" ist ein Meisterwerk! Auch ">Pala<" begeisterte mich sehr. Via Suchfunktion hier im Blog findet Ihr noch weitere Rezensionen zu seinen Werken bei mir. "Die geheime Bibliothek" ist quasi das Prequel zur unendlichen Geschichte. Und mindestens ebenso genial. Wer die "unendliche Geschichte" liebte, MUSS dieses Buch unbedingt lesen!


Tanja Kinkel -
>Der König der Narren<
Eigentlich eine historische Autorin, z.B. ">Venuswurf<" oder viele andere Romane. Ihr Beitrag zu dieser Reihe ebenfalls sehr lesenswert und wunderschön, ein junges Mädchen als tapfere Helden und Retterin ihres Reiches ...


Peter Freund ist bekannt und beliebt als Autor der Laura-Romane, also Kinder- und Jugendfantasy. Habe diese Reihe noch nicht gelesen, aber sie liegt als Audio-Version auf meinem SuB. Neben dem Buch von Isau ist dies DAS Buch der Reihe. Ich war hochbegeistert von Worten und Ideen und dem wundervoll gewobenen Bezug zum Original. Am meisten schwärme ich noch heute von der Sprache. Und was es bedeutet, wenn ich ausnahmsweise über die Sprache eines Buches schwärme, statt ständig nur zu kritteln, wissen meine Stammleser sich *hihi* ;-)


Peter Dempf -
>Die Herrin der Wörter<
Leider weniger gelungen. Sollte man lesen, wenn man alle gelesen haben will, aber als einzelnes Buch an sich ... naja, der Titel versprach leider mehr, als die Sprache hielt.


Ulrike Schweikert -
>Die Seele der Nacht<
Leider eine herbe Enttäuschung, die ich nicht las, obwohl ich schon Wert auf Vollständigkeit der gelesenen Bücher dieser Reihe gelegt hätte. An sich kenne ich Schweikert als Schreibin von historischen Romanen wie "Das Kreidekreuz", "Die Tochter des Salzsieders", "Die Herrin der Burg" oder "Die Hexe und die Heilige". Habe noch keines gelesen, scheinen aber sehr beliebt und erfolgreich. >"Das Jahr der Verschwörer"<, einen historischen Jugendroman, habe ich bereits gelesen. War kein Hit, aber recht nett. Ich denke, dieses Buch war einfach ein Ausrutscher ...


freund_traeume.jpg

SaschaSalamander 08.05.2008, 10.17 | (0/0) Kommentare | PL

Viel zu realistisch und langweilig

Eigentlich hab ich die drei ??? ja immer gerne gelesen und gehört als Kind. Und jetzt, als Erwachsener, höre ich sie so nach und nach wieder. Aber ich kannte damals nur die Serie von Hitchcock, nicht die späteren Fortsetzungen. Ich weiß nicht so recht, was ich jetzt davon halten soll ...

Gut, von Anfang an war es nie Hitchcock, sondern Robert Arthur, der einfach Hitchcocks Namen als Lizenz erwarb und sie so veröffentlichte. Weil er später immer weniger schrieb, engagierte Arthur Mitschreiber, 1996 verstarb er, und andere schrieben alleine weiter. 1987 wurde die Serie komplett eingestellt. Seit 1993 dann in Deutschland die Fortführung der Serie von deutschen Autoren. Da Hörspiel und Bücher eh eine unterschiedliche Reihenfolge habe und ich keinen Plan habe, welcher Autor nun was verfasst hat, darf ich nicht klagen über die gute alte Zeit. Mir ist nur eines klar:

die ersten Hörbücher waren die Vertonungen der Bücher, die ich als Kind gelesen habe. Und ich habe alle verschlungen, die ich nur bekommen konnte. Aber ab Hörspielfolge 50 etwa ... diese Folgen sind mir neu. Und sie gefallen mir nicht mehr wirklich. Ich denke, es liegt nicht alleine daran, dass die alten Folgen nostalgisch waren! Sondern die Story ist einfach ... ach, es passt mir nicht!

In ihrer Anfangszeit, da waren die ??? Kids, die mit Witz ermittelt haben, altklug und sympathisch. Die Fälle manchmal ganz schön abstrus, wie etwa der sprechende Totenschädel oder der schreiende Wecker, eine Geisterhand, lauter solche coolen Sachen. Das war klasse, da hab ich mitgefiebert. Der Karpatenhund, die Stoffkatze, die Geisterinsel (die übrigens verfilmt wird), das Riff der Haie, der Superpapagei, lauter tolle Fälle! Und jetzt? Jetzt sind sie junge Erwachsene und haben Freundinnen, das ist okay. Aber den Fällen fehlt der Charme ...

Mensch, das ist langweilig. Doping an jungen Sportlern, bestochene Hochschul - Sportler, Comicdiebe, Musikpiraten, Automafia, vergiftetes Grundwasser, mensch, überal der erhobene Zeigefinger, ich möchte ihn mir in den Rachen stecken und dem Produzenten vor die Füße ... hey, wenn ich realistische Sachen lesen will darüber, wie schlimm Raubkopien sind und dass Doping total uncool ist und das Grundwasser in Afrika knapp, dann guck ich Nachrichten, aber les keine kultige Kiddieserie ... *gähn* ...

Neeeee, das musste ich jetzt mal loswerden ...
ich höre mir noch ein paar Folgen der alten ??? an ...
und ich hoffe, das sind nur Aussetzer, und irgendein Autor hat dann mal angefangen, wieder spannende Fälle zu erfinden ... wäre schade sonst ...

SaschaSalamander 15.11.2007, 18.58 | (0/0) Kommentare | PL

Kapiteleinteilungen

Das merke ich jetzt wieder beim Lesen ... knapp die Hälfte habe ich nun gelesen. Und ich ärgere mich, dass es kein Inhaltsverzeichnis gibt. Klar, bei Romanen braucht es das nicht sosehr wie bei einem Sachbuch. Aber es ist mir wichtig, wie die Kapitel heißen, und vor und während dem Lesen blättere ich ab und zu zum Inhaltsverzeichnis, um zu sehen, worauf ich mich noch freuen kann. Es macht mich nervös, wenn ein Buch mit einzelnen Kapiteln und auch Überschriften kein Inhaltsverzeichnis hat.

Ihr dürft mich gerne auslachen ... aber ich glaube, ich werde mir demnächst alle meine sieben Potter-Bände hernehmen und ein Inhaltsverzeichnis schreiben. Einseitig, DinA4, und das werde ich dann gefaltet vorne in das jeweilige Buch legen, um es beim Lesen dann immer griffbereit zu haben ...

bah, das macht mich SO wuschig, bin ganz kribbelig im Moment!

SaschaSalamander 24.07.2007, 09.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Was sonst als Harry Potter heute

rowling_harry7_150.jpgDas Harry Potter Fieber ist (mal wieder) ausgebrochen. Naja, oder zumindest diejenigen, welche des Englischen mächtig und willens sind ... manche sind sogar bereit, nachts vor dem Laden zu warten, um dann auch sofort das Exemplar zur frühestmöglichen Zeit in den Händen zu halten. Andere dagegen juckt das gar nicht, soll er doch sterben oder leben, es gibt bessere Bücher.

Da ich am Wochenende unterwegs war, konnte ich erst gestern Abend mit Lesen beginnen. Zumindest liest es sich schon mal ganz nett. Mehr kann ich derzeit nach so wenigen Kapiteln natürlich nicht sagen. Surfen möchte ich nicht zuviel im Web, denn es gab bereits vor dem Erscheinen (musste ja an die Händler geliefert werden, und hier und da gab es undichte Stellen) unzählige Spoiler. Und jetzt, drei Tage später, kann man schon Meinungen, Zusammenfassungen, Spoiler, die Rufe nach Fortsetzung hören. Zufriedene Stimmen, die sagen, es sei ein grandioser Abschluss einer spannenden Serie. Und andere Stimmen, die der Ansicht sind, es war ein unnötiges Abschlachten einiger Charaktere mit einem unbefriedigenden Ende, das zu viele Fragen offen lässt.

Ich werde mir meine eigene Meinung bilden, und das dauert wohl noch ein paar Tage. Bin mal gespannt, was ich dann davon halten werde ...

Und Ihr? Wie sieht es bei Euch aus? Euer derzeitiger Stand und Eure derzeitige Meinung?

SaschaSalamander 23.07.2007, 15.17 | (4/3) Kommentare (RSS) | PL



 






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