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		<title>SaraSalamander - DesignBlog</title>
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		<description></description>
		<copyright>Copyright 2010 - Chris</copyright>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010  20:51:01  +0100</pubDate>
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				<title>Statistik KW 29</title>
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				<pubDate>Sun, 25 Jul 2010  20:49:00  +0100</pubDate>
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				<description><![CDATA[
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Gelesen / Gehört </span><br />The unauthorized Biography (L Snicket)<br />Julia (A Fortier)<br />Clara (J C Somoza)<br />LTs Theorie der Kuscheltiere (S King)<br />Mädchenfänger (J Hoffman)<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Gesehen</span><br />Die Päpstin<br />In China essen sie Hunde<br />Der dunkle Kristall<br />#9<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Getauscht</span><br />6 Rezensionsexemplare<br />Eddy Dickens Trilogy 1-3 (P Ardagh)<br />Adverbs<span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;"><br /><br /><br />Gekauft<br /></span>Die Herrin des Schattenreichs (A Rice)<br />#9<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Geschenkt</span><br />Gute Laune kann man essen (I Kraaz von Rohr)<br /></div>]]></description>
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				<title>Frust ueber verlorenen Brief</title>
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				<pubDate>Wed, 21 Jul 2010  19:17:20  +0100</pubDate>
				<category>Pulp</category>		
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Und wieder ist es passiert. Naja, so viele Sendungen, wie ich verschicke und erhalte, kann ich wohl nicht erwarten, dass alles perfekt klappt. Trotzdem bin ich frustriert ... war damals ein verdammt teures Spiel für rund 60 Euro, ...<br /><br />Vor rund 6 Wochen habe ich ein Spiel für die Playstation auf Reise geschickt. Noch immer kam es nicht bei der Empfängerin an. Ich werde ihr das Ticket erstatten, das ist das Mindeste, aber für mich ist das natürlich ein Verlust, und das ärgert mich. Nachforschung geht nur bei Packeten oder Päckchen mit Sendungsnummer, nicht bei einer einfachen Briefsendung.<br /><br />Mir liegt eine Menge auf der Zunge, z.B. bezüglich der Gebühren für die Dienstleistung, bezüglich der immer geringer werdenden Mitarbeiterzahlen, bezüglich der Technisierhung, bezüglich des Einscannens von Briefen an Behörden, bezüglich des aufgrund Mitarbeitermangels schwindenden Services an den Schaltern und vieles mehr. Aber wem wre ägeholfen, wenn ich das rausließe *seufz* ...<br />
</div>]]></description>
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				<title>War wohl nix</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=1571</link>
				<pubDate>Wed, 21 Jul 2010  19:13:43  +0100</pubDate>
				<category>Aktuelles</category>		
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;">&quot;Julia&quot; von Anne Fortier habe ich gestern dann endgültig beiseite gelegt. Es ist einfach nicht mein Buch. Schlecht ist es nicht, aber ich komme einfach nicht rein. Und bevor ich mich weiterquäle, hat es eben nicht sollen sein ... <br /><br />wer das Buch gelesen hat: ich freue mich über einen kurzen Spoiler, wie es weitergeht :-)<br />
</div>]]></description>
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				<title>Romeo und Julia mal anders</title>
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				<pubDate>Mon, 19 Jul 2010  11:24:00  +0100</pubDate>
				<category>Aktuelles</category>		
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><img width="149" vspace="3" hspace="3" height="132" border="0" align="left" alt="fortier_julia_150_1.jpg" src="http://sarasalamander.de/images/kunde/cover_audio/fortier_julia_150_1.jpg" />Ich habe mir extra &quot;Julia&quot; von Anne Fortier reservieren lassen. Ich mag Shakespeare sehr in jeder Form, und gerne lese ich dann auch Werke moderner Autoren, die sich mit seinen Gedichten, Sonetten, Tragödien, Komödien befassen. &quot;Julia&quot; wurde überall riesig groß beworben als DAS Buchereignis 2010, die Bücher lagen stapelweise in den Buchhandlungen, überall nur allerbeste Rezensionen.<br /><br />Und wieder einmal zeigt sich, dass die Menschen glücklicherweise alle komplett verschieden sind in ihrem Geschmack. Denn ich kann bisher sowas von überhaupt nichts damit anfangen. Die Protagonistin war nun bei dem Schließfach, hat das Kästchen geöffnet, weiter bin ich noch nicht. Aber bisher war es alles eher enttäuschend, und ich musste mich sehr quälen, weiterzuhören. Ich möchte das Buch nicht schlechtreden, denn der Schreibstil ist warm und angenehm, ich kann den Reiz auf manchen Leser durchaus verstehen. Doch mich spricht er eben nicht an. Allerdings werde ich mich bemühen und weiterhören. Vielleicht kommt ja noch ein bisschen was. Die Rückblenden waren bisher sehr schön, vielleicht werden es mehr. Oder vielleicht taucht nun bald eine weitere Person auf (schließlich braucht die moderne Julia doch noch ihren Romeo!), und was es mit den Palio auf sich hat und wie sie verlaufen, wüsste ich auch gerne. Und ob die Dame der gegnerischen Familie ihr nun gut oder böse gesonnen ist. Ich werde es halt nebenbei hören, auf das Ende hoffen und vielleicht irgendwann noch mitgerissen. Wenn nicht, dann hat es eben nicht sollen sein ...<br />
</div>]]></description>
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				<title>Statistik KW 28</title>
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				<pubDate>Sun, 18 Jul 2010  21:01:00  +0100</pubDate>
				<category>no categorie</category>		
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				<description><![CDATA[
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Gelesen / Gehört </span><br />The unauthorized Biography (L Snicket)<br />Vögelfrei (S Andresky)<br />Urknaller - Physik ist sexy (V Ebert)<br />Julia (A Fortier)<br />Clara (J C Somoza)<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Gesehen</span><br />/<br /><br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Getauscht</span><br />Patch Adams (DVD)<br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;"><br /><br />Gekauft<br /></span>/<br /></div>]]></description>
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				<title>Ploetzlich Shakespeare</title>
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				<pubDate>Fri, 16 Jul 2010  8:17:51  +0100</pubDate>
				<category>Rezensionen Buch</category>		
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><img hspace="3" height="245" border="0" align="left" width="150" vspace="3" src="http://sarasalamander.de/images/kunde/cover_buch/safier_shakespeare_150_1.jpg" alt="safier_shakespeare_150_1.jpg" />Rosa ist unglücklich verliebt. In ihren Ex, der inzwischen schon längst eine andere hat. Doch sie kann ihn nicht vergessen, will ihn zurückerobern. Eines Tages besucht sie eine Vorstellung, in der ein Künstler auf der Bühne eine Rückführung durchführt. Sie sucht ihn in seinem Wagen auf, und er will ihr helfen, sie in ein früheres Leben zu versetzen und dort das Geheimnis der wahren Liebe zu finden. Sie schließt die Augen, und schwupps ist sie auf einmal im Körper des Dichters Shakespeare! Mitten in einem Duell! Wie soll sie da nur rauskommen? Natürlich gelingt ihr dies, und dann heißt es sich mit der neuen Situation zu arrangieren. Eine Frau der Zukunft im Körper eines Mannes der Vergangenheit, dessen Geist im Hintergrund natürlich noch immer aktiv ist und mit Rosas Geist kommuniziert. Es führt zu vielen Verwicklungen und Verwirrungen, bevor Rosa nach und nach dem Geheimnis der wahren Liebe auf die Spur kommt und mit dieser Erkenntnis den Körper ihres früheren Selbst verlassen kann. Doch damit ist die Geschichte noch nicht vorbei, denn das Schicksal geht andere Wege ...<br /><br />

Nun ja, ein sehr netter Roman zwischendurch. David Safier ist ein witziger Autor, auch &quot;Mieses Karma&quot; war schon recht nett geschrieben, auch hier ging es um einen Menschen im fremden Körper. Viel kann ich zu dem Roman gar nicht sagen, denn literarisch zerlegen möchte ich nicht, dafür ist er auch nicht sonderlich geeignet. Er ist einfach ganz klassisch aufgebaut (Einführung der Charaktere, Zusammentreffen, Spannungssteigerung, Missverständnisse, Höhepunkt, Abklingen), und die Handlung ist mehr als vorhersehbar. <br /><br />

Über Tiefe, literarischen Wert oder dergleichen möchte ich gar nicht diskutieren. Es ist einfach nette, seichte Unterhaltung. Aber diese wirklich gut gemacht. Ideal für die Zeit vor dem Schlafengehen, für einen längeren Aufenthalt in der Badewanne. Einfach abschalten, lesen, lächeln und sich ein wenig mit der Hauptperson identifizieren (genauso wie viele weibliche Antiheldinnen a la Bridget Jones oder Titel von Hera Lind etc wird auch Rosa sehr viele Frauen ansprechen). Ein wenig Träumen, und natürlich auch Schmachten, wenn die wahre Liebe endlich ihr Gesicht zeigt.<br /><br />

Empfehlen? Ja, kann ich. Mit der Bitte, keine hohen Erwartungen an das Buch zu stellen, sondern es als einfache, lockere Unterhaltung zu sehen. Wer sich genau das wünscht, wird ab-so-lut zufrieden sein, denn David Safier hat einen sympathischen, warmen, humorvollen Schreibstil, der ihm zu recht viele Fans beschert :-)</div>]]></description>
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				<title>Erster Eindruck von Clara</title>
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				<pubDate>Thu, 15 Jul 2010  9:49:00  +0100</pubDate>
				<category>Aktuelles</category>		
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Oh wow, ich weiß nur schwerlich, was ich beschreiben soll. Clara hat mich vom ersten Moment an gefesselt, und es wurde immer intensiver. Ein Buch, wie es in dieser Form nur sehr wenige gibt. Die Handlung ließe sich sehr kurz in zwei, drei Sätzen erklären, und doch bin ich bereits auf Seite 115. Es ist nicht sosehr die Handlung, die mitreißt (wenngleich sie durchaus spannend ist), sondern die fiktive Kunstform der Hyperdramatik, die der Autor beschreibt. Den Umgang der Menschen mit den Kunstwerken, die Gefühle und das Leben der lebenden Leinwände, deren Werdegang, die Objektifizierung von Menschen hin zu leblosen Figuren. In einer solch umwerfenden Ästhetik, allein durch so einfache Sätze. Somoza ist wirklich ein Künstler, und ich vermute, dass das Buch bei mir erst einmal wieder eine gewisse Zeit für &quot;Leere&quot; sorgen wird, bevor ich den nächsten Roman zu mir nehmen kann. &quot;Clara&quot; muss erst einmal verdaut werden, bevor man sich weiterer Kost widmet.<br /><br />Ich überlege, ob ich das Buch unter &quot;Erotik&quot; einstufen soll, das ist ein sehr weites Feld in diesem Fall. Für mich selbst habe ich mit JA entschieden, denn auch Kunst, Ästhetik und Körper für sich betrachtet sind eine besondere Form der Erotik. Doch dies mag jeder Leser für sich selbst entscheiden ...<br /><br />Mehr über den Inhalt in einer späteren Rezension. Allerdings begreife ich nun, warum es allen so schwer fällt, das Buch zu beschreiben ...<br />
</div>]]></description>
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				<title>Erster letzter Satz Clara</title>
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				<pubDate>Wed, 14 Jul 2010  15:43:00  +0100</pubDate>
				<category>1. und letzter Satz</category>		
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				<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Erster Satz:</span><br />Die junge Frau steht nackt auf einem Podest.<br /><br /><span style="font-weight: bold; text-decoration: underline;">Letzter Satz:</span><br />In die leere Dämmerung drang, ganz mühelos, das helle Licht des Mondes.<br /><br />aus: José Carlos Somoza: Clara; List 2004<br />
]]></description>
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				<title>Messias</title>
				<link>http://sarasalamander.de/index.php?id=1561</link>
				<pubDate>Wed, 14 Jul 2010  10:17:00  +0100</pubDate>
				<category>Rezensionen Buch</category>		
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				<description><![CDATA[
<img width="150" vspace="3" hspace="3" height="238" border="0" align="left" alt="isau_messias_150_1.jpg" src="http://sarasalamander.de/images/kunde/cover_buch/isau_messias_150_1.jpg" /><div style="text-align: justify;">Ein blendender Lichtstrahl, und plötzlich fehlt die Jesusfigur am Kreuz. Dafür liegt ein Mann auf dem Boden der kleinen Kirche in Irland. Und damit beginnt eine Reihe seltsamer Ereignisse, die alle darauf hindeuten, dass der Messias auf die Erde gekommen ist, um das jüngste Gericht einzuleiten und die &quot;Schafe&quot; von den &quot;Böcken&quot; zu trennen. Es geschehen faszinierende Wunder, grausame Morde werden wie von Gotteshand begangen, und der junge Mann, welcher nur hebräisch reden kann, prophezeit quasi das Ende der Welt. Der Vatikan schickt seinen Bluthund und lässt ihn prüfen, ob nun wirklich ein Wunder geschehen ist oder nur irgendein Scharlatan Aufmerksamkeit erregen will. Und was Hester McAteer in Irland erlebt, lässt ihn an seinem Verstand zweifeln. Er lässt nicht locker und ist sicher, dass er das Wunder als menschliche Bühnenkunst entlarven wird. Doch bald kommen ihm Zweifel ... <br /><br />ein Isau ganz nach meinem Geschmack. Anfangs vor allem in der Kinder- und Jugendliteratur zugange, schreibt er nun auch Thriller und Romane für Erwachsene. Hermaphroditen, Synästhesie, Massenselbstmorde in Sekten, Geheimdienst, das sind seine neuen Themen. Und nun auch ein Kirchenthriller, wie sie momentan recht in Mode sind. Da ist die Frage, ob er nun momentan auf der Erfolgswelle mitreiten will, oder ob ihm das Thema selbst auf dem Herzen lag, schon berechtigt ... <br /><br />hier und da liest man &quot;besser als Dan Brown&quot; oder &quot;braucht keinen Vergleich scheuen&quot;. Solche Vergleiche will ich gar nicht erst bringen. Jedes Buch für sich ein eigenes Werk, und was dem einen gefällt, ist nichts für den anderen. Das mag jeder für sich entscheiden. Für mich jedenfalls war &quot;Messias&quot; hervorragende Unterhaltung mit vielen starken Momenten, aber auch einigen Schwächen.<br /><br />Der Hauptcharakter ist leider ein Mensch, mit dem ich - ebenso wie auch in &quot;die Dunklen&quot; und &quot;der Mann, der nichts vergessen konnte&quot; nicht wirklich warm wurde. Zu fern wirkt er mir, zu fremd für mich in seinem Erleben und Fühlen, seine Handlungen für mich häufig nicht nachvollziehbar. Dafür die Nebencharaktere umso gelungener. Schon nach wenigen Zeilen mochte ich die schrägen Iren. Den Hahn, der allmorgendlich die Leute weckt. Die alte Dame, deren verstorbenem Gatten &quot;ein Schaf in den Schoß fiel&quot; und welche den Racheengel gesehen hatte. Die sanfte und selbstbewusste Anny, der ergebene, fleißige Kirchendiener Kevin, und vor allem die wunderbare Fiona. Allen voran jedoch natürlich der alte Seamus in all seiner &quot;Wunderlichkeit&quot; ... <br /><br />sehr schön finde ich, wie die Grenze zwischen Wunder und Realität verwischt. Anfangs ist dem Leser nicht wirklich klar, was er glauben soll und was nun tatsächlich vorgefallen ist. Doch bald wird klar, was gespielt wird, und es bleibt die Frage nach dem &quot;warum&quot; und &quot;wie&quot;. Bis diese jedoch beantwortet wird, vergehen einige Seiten, und manche Dialoge und Szenen ziehen sich leider auch recht in die Länge, ohne die Handlung voranzutreiben oder die Charaktere besser zu beleuchten. Ein wenig scheint es mir, als würde es immer mehr Mode, dass Autoren ihr für das Buch angeeignete Wissen auch einstreuen wollen, indem sie fachliche Vorträge einbinden, die für den Leser gar nicht so sehr von Bedeutung sind, die aber zeigen, dass der Autor sich mit dem Thema befasst hat. Bücher werden dicker, jedoch nicht zwangsläufig inhaltsreicher dadurch. Aber dicke Bücher verkaufen sich einfach besser ...<br /><br />Toll finde ich die Locations. Man merkt, dass Isau schon in Irland war, und dass er vor allem reale Schauplätze vor Augen hatte, wenn er von den Pubs und Straßen des kleinen Dörfchens schreibt. Die Stimmung kommt sehr gut beim Leser an, als wäre er selbst dort gewesen.<br /><br />Die Familiengeschichte der Whealans und McAteers ist sehr spannend Normalerweise mag ich Familienbande und Verstrickungen nicht, es dürfte bei Isau das erste Mal gewesen sein, dass die Vergangenheit einer Familie so mitreißend geschrieben war, dass sogar ich es mit Genuss gelesen habe.<br /><br />Was das insgesamt sehr positive Bild dieses Romanes etwas geschmälert hat, war wieder einmal das Ende. Isau hat die D´Albis eingebracht, eine Figur aus seinem Roman &quot;die Dunklen&quot;. Diesmal kein kleiner Nebenauftritt wie sonst immer, sondern sogar mehrere Seiten eine wichtige Schlüsselrolle zur Auflösung des Romanes. Für Fans von Isau sehr schön. Für Leute, die den Roman alleinstehend lesen jedoch sehr problematisch, da sie wohl nur sehr schwer nachvollziehen können, was auf diesen Seiten passiert ist und wie dies möglich war. Ich bin zumindest froh, dass ich den Roman zuvor gelesen hatte und wusste, worum es ging!<br /><br />Und dann die &quot;Auflösung&quot; des Romanes. Es waren mir am Ende ein paar Wunder zuviel. Es gab Dinge, die nicht erklärt wurden (für die, die es gelesen haben: kann mir jemand den blühenden Baum oder die blutende Krone erklären?). Es gibt &quot;reale&quot; Wunder, es gibt inszenierte Wunder, ich möchte nicht vorweggreifen, aber meiner Ansicht nach waren es teilweise sehr seltsame Szenerien, und am Ende wurde es mir dann doch etwas zuviel. Fast so, als hätte der Autor nicht gewusst, wie er diese oder jene Situation retten soll, also flink ein Wunder aus dem Ärmel gezaubert. Natürlich war dies nicht der Fall, es passt alles perfekt ins Bild und steuerte von Anfang an darauf hin, schon der Prolog verkündete quasi das Ende des Romanes. Doch es war dann doch etwas sehr geballt.<br /><br />Es ist sehr schwer, einen Roman zu schreiben, der sowohl reale Elemente wie auch Fantasy enthält, und Isau hat etwas vollbracht, das nur wenigen Autoren gelingt, nämlich beides zu verknüpfen. Er hat das Genre &quot;Phantagon&quot; erschaffen, und niemand beherrscht es so meisterhaft wie er. Da seien ihm ein paar Schwächen verziehen. Meine beiden Lieblingswerke &quot;Kreis der Dämmerung&quot; und &quot;Tillmann Thaddäus Trutz&quot; wird er wohl nicht mehr übertreffen können, aber wie gesagt, ich will nicht vergleichen. Für sich betrachtet ein prima Werk, das ich viel zu schnell verschlungen hatte ... mit nicht gerade geringen Schwächen, die man diesmal aufgrund der packenden Handlung und des spannenden Themas aber ausnahmsweise freundlich übersehen darf ...<br /><br />Isau empfehle ich denjenigen Lesern, welche offen sind für Neues. Die bereit sind zu akzeptieren, dass unsere Welt nicht nur aus Schwarz und Weiß besteht, sondern dass die vielen Grautöne dazwischen unser Leben bestimmen. Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen. Und nur, wer bereit ist, sich auf die kleinen Wunder einzulassen, etwa zweigeschlechtliche Menschen, Personen mit Inselbegabungen oder besonderen Fähigkeiten der Sinneswahrnehmung, nur der wird Isau begreifen und genießen. All jenen, die das Träumen noch nicht verlernt haben, lege ich seine Bücher ans Herz. <br /><br />Und Messias empfehle ich ganz besonders jenen, die noch an Wunder glauben. Oder aber, die erst recht nicht an Wunder glauben und sich bestätigt sehen wollen, dass es doch nur Show ist ;-)
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				<title>Gespannt auf Clara</title>
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				<pubDate>Tue, 13 Jul 2010  19:01:46  +0100</pubDate>
				<category>Aktuelles</category>		
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Ich bin mal wieder an dem Punkt, wo ich nicht so recht weiß, was ich lesen und hören soll. So viel, was ich gerne alles zugleich lesen würde, dass ich mich mal wieder selbst blockiere. Also greife ich am besten zu etwas ganz anderem. <br /><br />Diesmal ist es &quot;Clara&quot; von José Carlos Somoza, habe schon sehr viel davon gehört, ist ein rechter Wälzer. Ich lese es mal an und bin gespannt, ob es mir gefällt. Manchmal lege ich mir Bücher zu, weil ich sie nach einer Rezension, einer Empfehlung, einer Werbung unbedingt haben muss! Und dann, ein paar Monate später, liegt es im Regal, und ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf diesen Titel kam.<br /><br />Diese Buch hatte mir, soweit ich mich erinnere, ein Bekannter empfohlen, genauso große Leseratte wie ich. Und im Web wurde es hier und da als Vergleichswert genannt. Mal sehen, ob es wirklich so gut ist, dass es als Maßstab herhalten kann ... woran ich mich erinnere: ich habe KEINEN Plan, worum es geht, denn alle sagten mir, dass man nicht wirklich etwas über den Inhalt verraten könne, ohne bereits zu spoilern. Na, mal sehen ...<br />
</div>]]></description>
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