SaschaSalamander

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Tag: Kinder

Oh wie schön ist Panama

Ja, warum nicht auch Kinderbücher ab 5 Jahren lesen, wenn sie voller Weisheit stecken und noch dazu so liebenswert gezeichnet sind wie die von Janosch? Muss ich eigentlich noch viel irgendetwas seine Bücher erzählen? Nein? Mach ich trotzdem, weil ich sie so mag ... ;-)

Meine Lieblingsfiguren des Künstlers sind der kleine Bär und der kleine Tiger, mein Lieblingsbuch "Oh, wie schön ist Panama" ...

Der kleine Bär und der kleine Tiger sind zufrieden in ihrem alten, verwitterten Häuschen zwischen den Bäumen. Doch eines Tages findet der Bär im Fluß eine Kiste mit der Aufschrift "Panama" ... die beiden beginnen zu träumen: In Panama riecht es von oben bis unten nach Bananen. Außerdem ist dort alles viel schöner. Panama ist das Land ihrer Träume.
Also begeben sie sich auf die lange Reise nach Panama udn begegnen vielen Tieren. Die Krähe endlich zeigt ihnen, wo Panama ist: Sie klettern auf einen Baum und sehen ein Tal, viel schöner als alles, was sie in ihrem ganzen Leben gesehen haben.
Sie finden dort ein altes, verwittertes Häuschen, richten es sich gemütlich ein und wohnen nun wieder zufrieden und glücklich in ihrem alten Tal, im Haus zwischen den Bäumen.

Ich kann es mir nicht erklären, aber wenn ich Bilder von Janosch betrachte, dann fühle ich mich ruhig, geborgen, friedlich ... so einfach, so herzlich, spricht er auch Erwachsene an. Außerdem kann er auch so richtig "rotzfrech" sein: schonmal den Hasen gesehen, der in diesem Buch direkt an den Baum pinkelt?

Die Bilder erzählen kleine Geschichten innerhalb der Geschichte ... von der Flaschenpost, in der eine Schatzkarte versteckt sein könnte ... vom Eichhörnchen auf dem Baum, von der kleinen Spinne in der Zimmerecke ... Sollte ich eines Tages Kinder haben, werde ich Ihnen Janosch vorlesen und mit ihnen gemeinsam neue Geschichten erfinden *smile*


SaschaSalamander 05.05.2005, 15.40 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Peter Pan

Es gibt unzählige Verfilmungen und Buchvariationen von Peter Pan, momentan sorgt der Film "Wenn Träume fliegen lernen" über den Autor dieses wunderschönen Kinderbuches für eine neue Belebung dieses Themas.

Ich kann gar nicht mehr sagen, wie viele Varianten ich überhaupt schon gesehen und gelesen habe ... und schändlicherweise muss ich gestehen, dass ich nicht weiß, ob das Original auch darunter war oder nicht, sodass ich jetzt gar keine Vergleiche zwischen dem Original und diesem Film stellen kann ... aber ich habe mir das Buch bereits auf meinem SuB vorgemerkt, ein zweites Mal kann nicht schaden ;-)

Meine liebste Umsetzung des Themas bisher ist Hook. Nicht nur, weil ich großer Fan von Robin Williams bin (wirklich groß, ... ich habe hier Filme von ihm, von denen wissen die wenigstens, dass er die überhaupt gemacht hat *g*), sondern weil er einfach großartig ist in jeder Hinsicht, ...

Dieser Film ist die neue Umsetzung des Werkes, und mir persönlich gefällt er auch sehr gut. Da ich mich gestern zum ersten Mal wieder fit fühlte, mir einen längeren Film anzusehen, habe ich mir gleich ein zauberhaftes Märchen geschnappt ... wenn ich schon krank bin und mich mit meinem zerknuddelknautschten Teddy in die Decken kuschele, dann gehört das einfach dazu ;-)

Die Geschichte nimmt sich ein paar wenige Freiheiten, die mir sehr gefallen. Besonders schön finde ich die Romanze zwischen Wendy und Peter. Normalerweise mag ich es nicht, wenn irgendwo Liebe hineininterpretiert wird, in diesem Fall finde ich es sehr schön und vor allem zur Geschichte passend. Die Andeutung über den Kuss, der in Wendys Mundwinkel versteckt ist, ... die Beziehung zwischen Wendy und Peter, an der Schwelle zwischen Kindern und Erwachsenen, Spielenden und Liebenden.

Mit Wendy haben sie eine wirklich sehr hübsche Schauspielerin ausgewählt, die man sofort ins Herz schließen muss. Hook ist herrlich böse, die Piraten sind wunderbar tumb, die verlorenen Jungs richtig quirlig, es passt einfach alles ... aber am besten ist Peter.

Ach, ich wage es ja gar nicht zu sagen ... so ein junger Spund ... aber er hat dieses gewisse Etwas, bei dem wohl jede Frau schwach wird ... dieses spezielle Lächeln kombiniert mit diesem Blick, da kann wohl keine widerstehen (nicht einmal ich) ... wenn Peter die Hand ausstreckt "Komm mit mir, komm mit ins Nimmerland", dann würde man ihm sofort überallhin folgen ;-)

Gut und Böse sind in diesem Film ganz klar getrennt, Formen und Farben alleine sind schon ein Zeichen dafür, wen man gerade vor sich hat und wo man sich derzeit befindet. Besonders gut gefällt mir die schwarze Burg, sie sieht richtig furcherregend aus! Das Geheimversteck der verlorenen Jungs ist in weichen, warmen Farben gehalten, wo man sich sofort wohlfühlen kann.

Stellenweise wirken Farben oder Szenenaufbau ein wenig überladen, etwa der Flug von London ins Nimmerland oder die Szene "ich glaube an Elfen" ... aber das ist wohl Geschmackssache und gehört in einem Film wie diesem einfach dazu. Ich habe mich zumindest nicht sonderlich daran gestört.

Die Flugszenen sind wunderschön gemacht, sie sehen sehr real aus, und bei den Extras auf der DVD kann man auch sehen, wie sie gemacht wurden. Schon beeindruckend, was da für ein enormer Aufwand dafür betrieben wurde bei Peter. Die Arbeit hat sich gelohnt!

Ach, der Film hat mir einfach gefallen. Ich wäre zu gerne mit Wendy und Peter ins Nimmerland geflogen. Die schönen Gedanken fürs Fliegen, die hat man nach diesem Film ganz bestimmt ... fehlt nur noch der Feenstaub ;-)

SaschaSalamander 24.04.2005, 19.29 | (0/0) Kommentare | PL

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