SaschaSalamander
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Diner des Grauens

martinez_diner_150_1.jpgEigentlich klingt es klasse: ein Werwolf und ein Vampir touren gemeinsam in einem klapprigen Wagen durch Amerika. Mitten in der Pampa ein verlassenes Motel, ein Diner. Während sie gerade genüsslich Kaffee und Kuchen zu sich nehmen, überfallen Zombies die Bude, und die beiden helfen tatkräftig mit bei deren Beseitigung. Und die dicke Dame des Motels engagiert sie für ein paar Aufgaben. Dann gibt es da ein Mädel, das wohl diese Zombies beschwört und seinen Freund in einem blutigen Ritual opfern will. Und einen Friedhof, auf dem nun der Geist der zuletzt verbuddelten Leiche (eine hübsche junge Frau) über die Toten wacht.

Hm, soweit in etwa habe ich gelesen. Also wenige Seiten nur. Eigentlich ist das ja ein supermegagenialer Stoff, dem ich absolut nicht wiederstehen kann. Direkt nach Erscheinen kaufte ich das Buch und las ein paar wenige Seiten. Legte es dann wieder weg. Begann wieder von Neuem. Legte es wieder weg. Diesmal schaffte ich ein paar Seiten weiter, aber trotzdem will es mir nicht gelingen, weiterzulesen. Die Handlung klingt so toll, genau mein Ding. Aber der Schreibstil animiert mich absolut nicht.

Verglichen mit Douglas Adams und Terry Pratchett wird der Autor. Was Pratchett fürs High-Fantasy und Adams für die Science-Fiction, soll Martinez für die Dark-Fantasy sein. Nö, finde ich nicht. Die Ideen, die Martinez hat, sind toll. Aber was ihn von den beiden unterscheidet: Wort- und Sprachspiele sowie ein gewisser hintergründiger Humor. Der fehlt Martinez nämlich leider komplett. Und genau das ist der Grund, warum ich die beiden anderen Autoren mag. Fantasy, Scifi, das gibt es zuhauf. Und dieses kleine Lämpchen mit den zwei strahlenden Sonnen zu vergleichen ... neeeeeee, keine Ahnung, wer auf diese seltsame Idee kam! Fast alle Rezensenten, die ich im Web fand, waren begeistert. Na, wenn sie meinen *shrug*

Vielleicht wird das Buch ja noch besser oder anders. Aber es gibt zuviele von Anfang an großartigen Bücher, als dass ich mich durch den Anfang eines langweiligen Schinkens quälen muss. Wer von meinen Bloglesern diesen Roman schon las und Gefallen daran fand, darf hier gerne eine Gegenmeinung kommentieren, will ja eigentlich zum Lesen animieren, nicht davon abschrecken, und vielleicht versuche ich es ja doch noch einmal ;-)

SaschaSalamander 12.05.2008, 11.25

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