SaschaSalamander

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Der feine Unterschied

Manchem Leser dieses Blogs mag meine Frage vielleicht etwas seltsam vorkommen. Männer, Frauen, was macht da schon den Unterschied in einem Buch? Ich finde jedoch, es gibt da sehr wohl gewisse Unterschiede, deswegen ... neinnein, mehr über meine Meinung später im Kommentar. Mich würde vor allem einmal interessieren, ob auch andere Leser lieber männliche oder weibliche Autoren bevorzugen oder da noch nicht weiter darauf geachtet haben :-)

Liest Du lieber Bücher männlicher oder weiblicher Autoren?

SaschaSalamander 16.01.2006, 15.47

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von SaraSalamander

In letzter Zeit lese ich auch häufiger weibliche Autoren. Früher waren J.M. Auel, Anne Rice, Alice Borchardt, Torey L. Hayden und ganz wenige andere ganz große Ausnahmen ... ich habe irgendwie immer das Pech gehabt, Bücher zu erwischen, die ... naja, Uterus-Literatur (ein erfundenes Wort, Mort? Konnte es nirgends finden *wühl*) ist echt nicht mein Ding, das Wort trifft es ganz gut. Und leider neigen viele Autorinnen dazu, Dinge im ZU weiblichen Licht zu sehen ...

Männer haben eine Art, über Gefühle, Sex und Alltag zu schreiben, dass ich es gerne lese. Sie beschreiben es. Und die Gefühle beim Leser stellen sich, wenn es gut geschrieben ist, beim Leser von selbst ein. Viele Frauen neigen dazu, die Gefühle zu stark zu beschreiben. Und ich mag das nicht, ist einfach nicht mein Ding. Zuviel Schmalz, zuviel Drumrum, bei Männern gibt es klare Worte. Ein ganz übles Beispiel, ich kann mich einfach nicht mit ihr anfreunden, das ist Marion Zimmer Bradley. Nicht, dass sie schlecht schriebe, bewahre, sie hat nicht umsonst soviele Leser, aber ich kann ihren Stil einfach nicht ab *schauder* ...

In letzter Zeit bin ich auf einige Autorinnen gestoßen, die etwas "männlicher" schreiben, etwa Val McDermid, die mir sehr gefällt. Minette Walters dagegen, die schreibt mir wieder zu weiblich.

Naja, egal, schwer zu beschreiben in so wenigen Worten, wie sie in ein Kommentar passen. Mancher Leser wird wissen, was ich meine, anderer wird es vielleicht nicht so ganz nachvollziehen können. Aber ist ja auch unwichtig, wollte einfach mal in die Runde fragen ;-)

vom 20.01.2006, 22.35
2. von Suza

hm...gute Frage, ich habe mir darübern och nie Gedanken gemacht.....
Es kommt auf meine Stimmung an. Manchmal lese ich einfach gerne "einfache" Frauenbücher (z.b. Bridget Jones...sowas schreiben Frauen für Frauen..ich kann mir momentan keinen Mann denken, der so schreiben würde)
Aber wenn ich richtig Zeit zum "guten" Lesen habe, dann vielleicht doch lieber männliche Autoren...sei es Thomas Mann oder John Grisham oder Hermann Hesse....quer durch...da stehen wirklich fast nur Herren bei mir im Regal :coffee:

vom 18.01.2006, 10.19
1. von Mort

Lieber zum Mann als zur Frau.
Leider gehören viele Frauen eben zu den Schöpfern der Literatur, die mir viel zu feminin ist. Was ich damit meine? Ich habe noch gut im Hinterkopf, wie ich zu einem Buch griff mit dem Titel "Die Keltenkönigin". Klingt gut oder?
Aber nö! Da wurde über Seiten hinweg gepimpert, über die wichtige Rolle der Menstruation geredet und Liebe bis ich kotzen musste.
Uterus-Literatur ist so nicht ganz mein Fall. Und bei Männern kann ich mir sicher sein, dass sie nicht darüber schreiben. Da steht auch eher die Action im Fordergrund und die Gefühle stehen etwas neben der Spur. Wenn es nicht gerade um eine Liebesgeschichte geht, dann ist es das, was ich an einer spannenden Geschichte schätze.


vom 16.01.2006, 19.47

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